Turniersieg für Team Canada

Bei den Davosern kam der Verstärkungsblock um Topskorer Oleg Petrow nicht wie gewohnt auf Touren. Die Kanadier hielten zu gut dagegen und kamen sicher zum Erfolg.

In der entscheidenden Phase zwischen der 36. und der 45. Minute manövrierten sich die Davoser mit haarsträubenden Blackouts gleich selber in eine ausweglose Situation.

Dem 4:3 lag ein unglaublicher Wechselfehler zu Grunde, worauf sich der Davoser Torhüter Lars Weibel gleich mit drei Kanadiern gleichzeitig konfrontiert sah. Der zweite Treffer von Di Pietro verschuldete Beat Forster, der sich vor dem eigenen Tor von Lonny Bohonos den Puck abluchsen liess. Die weiteren Gegentore durch Toms – auf herrliche Vorarbeit Di Pietros – und Shantz waren die Folge der Davoser Resignation.

Zumindest ein Drittel lang bot der HCD dem Spengler-Cup-Dominator des letzten Jahrzehnts erfolgreich die Stirn. Landrys 1:0 nach lediglich 65 Sekunden liess gar Hoffnung aufkeimen, den letzten Turniersieg von 2001 wiederholen zu können. Selbst von der heftigen Reaktion der Kanadier mit zwei Toren liessen sich die Bündner nicht entmutigen.

Dank dem Doppeltorschützen Todd Elik, dem mit Abstand besten HCD-Akteur, blieben die Gastgeber auf Kurs. Mit Fortdauer der Partie schwand indes auch der Einfluss Eliks und parallel dazu die Zuversicht, der Klasse der Nordamerikaner erfolgreich standzuhalten.

Arno Del Curto wollte mit seiner Truppe aber angesichts vieler negativer Faktoren nicht zu hart ins Gericht gehen: «Die Kraft hat meinen Spielern gefehlt. Wir hatten viele Verletzte, dazu fehlten die U20-Internationalen und wir konnten während des gesamten Turniers nicht wie geplant rotieren.»

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