Die Orbit als Knotenpunkt

Die Orbit als Knotenpunkt

In Basel treffen Anbieter auf Anwender, Experten auf Experimentierer, Wissenschaftler auf Wirtschaftsführer.

Die IT-Fachmesse Orbit/Comdex Europe, die am Dienstag in Basel ihre Tore öffnet, hat sich als einer der bedeutendsten Hightech-Marktplätze in Zentraleuropa etabliert. Rund 1300 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen auf einer Ausstellungsfläche von über 50 000 Quadratmetern. Die Veranstalter rechnen mit rund 80 000 Besuchern. Die Ausstellung dauert bis und mit nächsten Freitag.

Grundlage für den Erfolg der Orbit sei die enge Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Unternehmen Key3Media Group (ehemals ZD-Events) sowie dem Schweizerischen Wirtschaftsverband der Informations-, Kommunikations- und Organisationstechnik (SWICO), heisst es bei den Verantwortlichen. Die Orbit/Comdex Europe ist weltweit die zweitgrösste IT-Messe unter der Marke «Comdex» von Key3Media Group. Der SWICO ist mit seinen zirka 400 Mitgliedsfirmen der führende Schweizer Branchenverband und über die Orbit Fachmesse AG an der Orbit/Comdex Europe beteiligt.

E-Business-Fallstudien aus Deutschland, den USA, der Schweiz

Der Auftakt zur Orbit/Comdex Europe 2001 bildet ein Symposium unter dem Titel «Connecting Leaders», zu dem die Messe Persönlichkeiten der Wirtschaft einlädt. Ein internationaler E-Business-Kongress sowie praxiserprobte E-Business-Fallstudien aus Deutschland, den USA und der Schweiz bilden das Rahmenprogramm der Fachmesse. Ein renommiertes, europaweit verbundenes Expertennetzwerk bietet visionäre Vorträge und praktische Informationen rund um den Themenbereich «E-Fulfillment».

Besondere Aufmerksamkeit an der Orbit/Comdex Europe 2001 verdient auch die Zusammenarbeit mit der European Initiative for Intelligent Information Interfaces, kurz i3 (sprich «i-cube»). i3 ist ein Forschungsnetzwerk mit über 300 Forschern aus mehr als 100 Organisationen aus Wirtschaft und akademischen Einrichtungen.

i3 wurde 1996 gegründet und ermöglicht die interdisziplinäre Zusammenarbeit von europäischen Experten unterschiedlicher Fachrichtungen. Gegenwärtig arbeiten die i3-Spezialisten an zukunftsorientierten IT-Projekten mit einem Gesamtvolumen von 90 Millionen Euro. i3 unterstützt Projekte zu den Themen Gesellschaft, Spielen, Lernen, helfende Technologien und «der verschwindende Computer». Einige der Forschungsprogramme werden von der Europäischen Union im Rahmen der FET (Future and Emerging Technologies)-Initiative finanziert.

i3 verlegt nächste Woche seine Laboratorien für vier Tage an die Orbit/ Comdex Europe. Im Research Village präsentieren Wissenschaftler, Technologieexperten, Designer, Künstler, Pä-dagogen, Ethnologen neue Ansätze für eine Informationstechnologie der Zukunft. Auf 420 Quadratmetern werden 27 ungewöhnliche Forschungsergebnisse wie die «bewohnten Informationsräume» gezeigt. Ansätze, die eines gemeinsam haben: Sie sind unmittelbar in das soziale Umfeld des Menschen eingebettet.
Ein weiteres Highlight an der Orbit/ Comdex Europe 2001 ist der LinuxPark, die zentrale Anlaufstelle für die Thematik Open Source und Produkte rund um Linux.

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