Daniel Aegerter – Milliardär mit 30 Jahren

Daniel Aegerter - Milliardär mit 30 Jahren

Daniel Aegerter landete mit seiner Software-Firma Tradex die grösste Firmenfusion der Branche.

Es war das Allzeithoch an der amerikanischen Hightech-Börse Nasdaq. Und genau an diesem 10. März 2000 machte ein unscheinbarer Schweizer Unternehmer das Geschäft seines Lebens: Daniel Aegerter verkaufte die von ihm in den USA gegründete Software-Firma Tradex für 5,6 Milliarden US-Dollar an die Konkurrenzfirma Ariba. Der 30-jährige

Jungunternehmer wurde mit der Inkrafttretung des Megadeals auf einen Schlag um mehr als eine Milliarde Franken reicher. «Das war vielleicht 40 Prozent Talent und 60 Prozent Glück», meint er heute bescheiden zu seinem Coup, «aber ich war schon ein bisschen stolz darauf.» Immerhin war der Verkauf seiner Tradex an Ariba mit 5,6 Milliarden Dollar weltweit die grösste je getätigte Firmenfusion in der Software-Branche – grösser noch als die Elefantenheiraten zwischen Lotus und IBM für 3 und Netscape mit AOL für 4,5 Milliarden Dollar. Vorausgegangen war eine zweiwöchige, nervenaufreibende Pokerrunde mit Milliarden-Einsätzen, bei der Aegerter mit seinem engsten Team um seine Firma spielte: «Die verrücktesten Tage meines Lebens!»

«Daniel hatte schon als kleiner Bub ein Flair für Business Opportunities», sagt Vater Simon Aegerter, Gründer des Technoramas in Winterthur, über seinen Sohn: «So hat er beispielsweise als sechsjähriger Knirps auf einem Flug in die USA Bier-Coupons verkauft. Oder Golfspielern gebrauchte Golfbälle, die er und sein Bruder aus den Teichen gefischt haben.»
Nach der Sekundarschule hatten seine Eltern vorgesehen, dass er das Gymnasium besuche. Doch Daniel hatte, ohne sie zu fragen, kurzerhand eine Banklehre eingefädelt. Mit 18 gründete er seine erste Firma, die Megabyte – einen Computer-Laden. Mit 19 folgte die Dynabit, eine Grosshandelsfirma für Computer. Dank eines risikofreudigen Filialleiters der Zuger Kantonalbank in Cham erhielt er als Sprungbrett einen Kredit von 250 000 Franken. «Er war eben schon damals ein ausserordentlicher Mensch», sagt Banker Willi Bernet. «Er konnte gut überzeugen, war gut dokumentiert und gut gekleidet.

Da sind wir über unseren eigenen Schatten gesprungen und haben ihm einen namhaften Blankokredit gegeben.»
Eine Investition, die sich für alle Beteiligten auszahlen sollte: Als 20-Jähriger zügelt der frisch verheiratete Jungunternehmer mit seiner Ehefrau nach Florida, um seine Firma Dynabit auch in den USA zu verankern. Früher als alle anderen entdeckt er das Wirtschaftspotenzial von B2B (Business-to-Business-Geschäft) auf dem Internet und gründet 1995 als Spin-off die Tradex, die weltweit als erste Firma einen funktionierenden B2B-Marktplatz ins Netz stellt. «Ich habe schon beim Start an den Erfolg geglaubt. Die Frage war nur, wann, wie schnell und wie gross er sein wird», sagt er heute.

Doch der Tradex-Marktplatz entwickelt sich nur langsam, da sich alle Aufmerksamkeit auf das Internet-Geschäft mit End-verbrauchern konzentriert. Bald entdeckt Aegerter, dass es profitabler ist, stattdessen Marktplätze zu betreiben und die dafür nötige Software zu entwickeln. Erst vier Jahre später wird das B2B-Geschäft zum Mainstream – und plötzlich stecken die wenigen B2B-Software-Firmen mitten im Sog des Goldrausches von Silicon Valley. Auch die Tradex zeigt Schwindel erregende Wachstumszahlen: Im Juni 1999 werden Software-Lizenzen für 1 Million Dollar verkauft, im September bereits für 2 Mil-lionen, im Dezember sind es 16 Millionen, die bis zum März 2000 auf 23 Millionen emporschnellen. Im gleichen Zeitraum erhöht sich auch die Zahl der Mitarbeiter von rund 60 auf 250.

Den Impuls zur Explosion der B2B-Industrie bringt eine Konferenz in New York, zu der die renommierte Investment-Bank Goldmann Sachs alle wichtigen Kunden und Firmen aus der B2B-Branche eingeladen hat. B2B stehe vor dem Durchbruch, heisst die Message. «In dem Moment wusste ich: Jetzt muss ich meine Tradex an die Börse bringen», sagt Aegerter. An dieser Konferenz treffen erstmals die beiden Hauptdarsteller des Übernahmepokers direkt aufeinander: Keith Krach, Chef der ebenfalls kleinen Software-Firma Ariba, die sich rasch zur Marktführerin für Einkaufs-Software aufgeschwungen hat. Und Aegerter von Tradex, der führenden Firma auf dem Spezialgebiet für Marktplatz-Software.

Von da an geht es Schlag auf Schlag.
Am 15. November erklärt Aegerter an einer weiteren hoch dotierten Konferenz in Berkeley, dass seine Tradex soeben die weltweit operierende American Express als Schlüsselkunden gewonnen habe. Doch Keith Krach von Ariba stiehlt ihm die Show: Er platzt per Helikopter mitten in die Konferenz und gibt bekannt, dass er gerade für 400 Millionen Dollar die Trading Dynamics gekauft habe, ein wichtiger Geschäftspartner von Tradex. Dann kommt Krach schnurstracks zum Tradex-Stand und eröffnet Aegerter: «Wir müssen über eine Zusammenarbeit von Tradex und Ariba sprechen.» Man einigt sich auf ein Gespräch im Hotel nachts um halb zehn. Doch Aegerter sagt seinen Leuten:

«Wenn die es ernst meinen, warten sie», und lässt Krachs Team absichtlich eine Stunde lang hängen. Dann folgt ein erstes spielerisches Abtasten. «Wie sieht es mit eurer Firmenkultur aus? Und wie mit dem Cap Table, den Beteiligungsverhältnissen eurer Firma?», fragt Krach.
Aegerter antwortet: «Wenn ihr den Cap Table sehen wollt, dann habt ihr keine Partnerschaft, sondern eine Übernahme im Visier.»

Am 17. November trifft sich Aegerter mit Krach in San Francisco. «Wir machen alles richtig, wir haben keinen Grund, zu verkaufen», erklärt er ihm. «Und unser Verwaltungsrat will mit der Tradex ohnehin an die Börse. Wenn du wirklich eine Offerte machen willst, dann musst du uns 15 bis 20 Prozent Aktienanteil der kombinierten Firma anbieten.» Was einem Wert von 1,5 bis 2 Milliarden Dollar entsprochen hätte. Seine Überlegung: «Es ist einträglicher, mit 15 Prozent an der Nummer eins der Branche beteiligt zu sein, als mit 100 Prozent die Nummer zwei oder drei zu sein.»
Daneben führt er das «normale» Geschäft weiter: Aegerter jettet nach New York wegen des Megadeals mit American Express, von da nach Tampa in Florida zu seinem Management, um die Fusion mit Ariba weiterzuverfolgen, nachher nach Atlanta, um einen Deal mit der grossen Software-Firma J. D. Edwards einzufädeln: Sie kauft für 10 Millionen Tradex-Soft-ware und darf sich dafür an der nächsten Finanzierungsrunde mit 10 Millionen Dollar an Tradex beteiligen. «Ich konnte es kaum glauben: Für unser Startkapital hatten wir vergeblich 50 Venture-Capital-Firmen abgeklappert – und plötzlich hat man uns das Geld einfach nachgeworfen!» Der 30-jährige Chairman und CEO läuft auf full speed: Software verkaufen, täglich neue Leute einstellen, Partnerschaften aufbauen, den Börsengang vorbereiten, gleichzeitig mit Ariba um Milliarden pokern und privat für seine Familie ein neues Haus kaufen. «Das alles konnte ich nur durchziehen dank der totalen Unterstützung meiner Frau, die für unsere kleinen Kinder sorgte und mir die Rückendeckung gab, mich voll auf die Firma zu konzentrieren.»

Am 30. November werden die Verkaufsverhandlungen konkreter: Die Operation erhält den Codenamen Tomahawk, und Ariba bringt Experten von Morgan Stanley mit, um über die Finanzen zu sprechen. «Wenn Morgan Stanley kommt, dann meinen sie es ernst», sagt Aegerter seinen Leuten. Denn die Finanzprofis sind teuer: Der Deal mit Tradex und Ariba wird Morgan Stanley bis zum Abschluss allein an Kommissionen 6 Millionen Dollar einbringen.

Am 1. Dezember zügelt Tradex von Tampa nach Atlanta. Zur Einführung schmeisst Aegerter einen Mega-Event, zu dem 250 Prominente, Software-Profis, Headhunter und Neugierige heranströ-men. Seine Message: «Wir bauen hier eine Firma für die Ewigkeit.» Nette Worte in einem bewegten Umfeld. Am 4. Dezember kommt das Fax von Ariba: «Wir bieten zwischen 12 und 15 Prozent der fusionierten Aktien für eure Firma – abhängig von den Kundenreferenzen.» Die beiden Parteien schalten sich spätabends quer über den Kontinent zu einer chaotischen Telefonkonferenz zusammen. Tradex-Verwaltungsrat Bob Davoli spielt plötzlich den Spielverderber. Sackgrob donnert er den Ariba-Leuten ins Telefon: «15 Prozent der Aktien sind viel zu wenig! Wir wollen zudem einen Verwaltungsratssitz. Und irgendwelche Rückzugsklauseln im Kaufvertrag kommen ohnehin nicht in Frage.» Konsternation auf beiden Seiten. «Das entspricht nicht unserer Firmenkultur», kontern die Ariba-Leute und ziehen ihre Kaufofferte zurück. Nach dem Schock heftige Diskussionen bei Tradex: «Mit deinem ruppigen Stil verunmöglichst du den Deal», schimpft Aegerter. Doch Davoli sagt nur: «Warte nur, die brauchen uns.»

Dann wird es immer hektischer. Aegerter fliegt nach San Francisco und diskutiert mit Venture-Capital-Firmen über weitere Finanzierungsrunden für eine unabhängige Tradex. Parallel dazu treibt er den IPO, den Börsengang der Tradex, weiter voran. Und sendet trotzdem heimlich zarte Signale an Ariba aus. «Es ist immer gut, verschiedene Optionen zu haben», erklärt Aegerter intern seine Parallelstrategie.

Am 7. Dezember platzt die Internet Capital Group – potenter Investor im B2B-Geschäft und gleichzeitig ein Hauptaktionär der Tradex – mit einer neuen Idee in die Verkaufsgespräche: Ariba, Tradex und Internet Capital Group sollen sich zu einer Gigafusion verbinden. Trotzdem einigen sich Aegerter und Krach von Ariba mündlich auf eine bilaterale Fusion: Tradex soll 13 Prozent der fusionierten Aktien erhalten – zu einem Wert von 1,45 Milliarden Dollar. Wieder folgen chaotische Telefonkonferenzen: Die Venture Capitalists im Verwaltungsrat der Tradex spekulieren auf mehr Gewinn mit dem IPO oder der Gigafusion, Aegerter und sein Management-Team forcieren dagegen die Fusion zwischen Tradex und Ariba. Schliesslich informiert Aegerter die Ariba-Leute: «Unser Verwaltungsrat will nicht – der Deal ist gestorben.»

Am 12. Dezember beginnt die Endrunde im Pokerspiel. Jetzt bietet Ariba 6,7 Millionen Aktien im Wert von 1,65 Milliarden. Gleichzeitig fixiert Aegerter mit den Finanzspezialisten von Goldmann Sachs einen Termin, um eine weiterhin unabhängige Tradex an die Börse zu bringen. Am 15. Dezember berichtet das «Wall Street Journal» vorzeitig über die heimlichen Verkaufsverhandlungen von Tradex und Ariba. Einige Stunden später meldet sich die Internet Capital Group bei der Tradex und bietet plötzlich 2 Milliarden Dollar.

«Jetzt haben wir ein Problem», sagt Aegerter im engsten Team: Der Verwaltungsrat mit den Kapitalgebern würde zwar kurzfristig mehr verdienen mit der Offerte der Internet Capital Group. Aber für die Kunden, Angestellten und das Management der Tradex ist die Fusion mit Ariba attraktiver. Morgens um zwei Uhr telefoniert er Keith Krach von Ariba: «Wir haben eine bessere Offerte erhalten. Du hast nur eine Chance, wenn du uns 8,3 Millionen Aktien anbietest.» Was einem Wert von 1,87 Milliarden Dollar entspricht – sieben Prozent weniger als die Offerte der Internet Capital Group. Um drei Uhr morgens kommt die Bestätigung: «Wir machen den Deal!» Um sechs Uhr früh werden die seit Wochen vorbereiteten und immer wieder aktualisierten Verkaufspapiere stapelweise unterschrieben.

«Verhandle nur über Firmenanteile, nicht über Dollars. Denn die vielen Nullen der Dollar-Milliarden verwirren den Blick», hat Aegerter seinen Leuten immer wieder erklärt. Und er sollte Recht bekommen: Nach der Übernahme klettert die Ariba-Aktie rasant nach oben. Bei der Inkrafttretung des Verkaufs drei Monate später ist der Tradex-Anteil der Aktien bereits 5,6 Milliarden wert – dreimal mehr als bei der Unterzeichnung – ein Goldregen für Kader und Mitarbeiter der Tradex, die alle an ihrer Firma beteiligt sind: Mit dem Verkauf wird die Hälfte der 250 Tradex-Angestellten auf einen Schlag börsentechnisch zu Dollar-Millionären, 25 kriegen über 25 Millionen und fünf sogar über 100 Millionen Dollar. Doch Aegerter ist überzeugt, auch in der realen Wirtschaft echten Wert geschaffen zu haben. «Immerhin arbeiten 15 der 100 grössten US-Firmen, aber auch Nestlé, Credit Suisse und Swissair mit der Software von Ariba.»

Der 10. März 2001 macht Aegerter um eine Papier-Milliarde Franken reicher. «Aber ich merkte, dass Reichtum etwas Relatives ist: Viele rundherum hatten noch weit mehr profitiert.» Keith Krach von Ariba beispielsweise garniert 5 Milliarden Wertpapiergeld dank des Deals mit der Tradex. Auch die Firma UPS, die am Anfang bei Tradex als Kapitalgeber eingestiegen war, verwandelt 1,2 Millionen Startkapital mit dem Verkauf in 250 Millionen Dollar Gewinn.
Doch im grassierenden Dollar-Rausch der Jahrtausendwende macht sich im E-Commerce bald Grössenwahn breit. Vier von sechs Ariba-Managern kaufen oder beteiligen sich an privaten Business-Jets. Besonders trendig ist die Gulfstream V – ein 40 Millionen Dollar teurer, superschneller Jet mit einer Reichweite von 12 000 Kilometern. Mit dem explodierenden Aktienkurs der Ariba wird das Nobelflugzeug für die neureichen Dotcom-Millionäre zur Masseinheit des Erfolgs. Aegerter erinnert sich: «Es gab Tage, wo ich abends heimkam und sagte: Heute habe ich an der Börse wieder zwei Gulfstreams verdient.» Da nimmt sich der Porsche, den er sich nach dem Deal kauft, schon fast bescheiden aus.

Doch so schnell die Milliarden kamen, so schnell verpufften sie wieder. «Die plötzlich reich gewordenen Angestellten haben im Büro immer häufiger auf den Börsenbildschirm geschaut als gearbeitet», erinnert sich Aegerter. Mit dem Grössenwahn kamen strategische Fehler, Management-Fehler, Entlassungen. Und heute ist die Ariba-Aktie gerade noch 4 Dollar wert. Trotzdem glaubt Aegerter an die Richtigkeit der ungebremsten Marktwirtschaft: «Die Wirtschaft funktioniert absolut darwinistisch: Der Schnellste, der Stärkste oder der Gescheiteste gewinnt. Das schafft Arbeitsplätze und beschleunigt die Innovations-Zyklen.»

Der Firmengründer steigt kurz nach dem Verkauf und noch vor dem grossen Absturz aus. «Der Deal war für mich ein unvergessliches Hochgefühl», erinnert er sich. «Aber bei Ariba gab es für mich keinen Platz mehr. Da gab es schon Momente der Orientierungslosigkeit – plötzlich war keine Hektik mehr da.» Doch seine Orientierungslosigkeit dauert nicht lange. Der vom renommierten Technologie-Magazin «Red Herring» zu einem der Top-Ten-Unternehmer der USA gekürte Schweizer kehrt in seine Heimat zurück, erfindet für sich die Funktion des «Parallel-Unternehmers» und gründet die Armada Venture Group mit Sitz in Atlanta und Küsnacht.
Nach dem Absturz der Technologie-Börsen bleiben Aegerter noch etwa 500 Millionen Schweizer Franken übrig. Genug, um seinen Armada Fonds mit 120 Millionen Dollar auszustatten. Damit will er viel versprechende Start-up-Unternehmen mit Risikokapital finanzieren. Dabei steckt Aegerter nicht nur Geld, sondern auch sein umfangreiches Beziehungsnetz in seine neue Firma. Und nicht zuletzt seine eigene Erfahrung, in den USA eine der erfolgreichsten Start-up-Firmen gegründet zu haben.

Abgesehen von einer 12-Millionen-Villa an der Küsnachter Goldküste, die er mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen bewohnt, hat der Millionen-Reichtum äusserlich nur wenig Spuren hinterlassen. «Ich trinke besseren Wein und habe eine schöne Uhr», lacht Aegerter verschmitzt. «Aber meine Toy Rate (Spielzeugrate) ist mit rund 5 Prozent meines Vermögens doch eher klein. Ich schaue mein Kapital als Werkzeug an, um neue Unternehmen zu fördern. Und hoffe, damit langfristig auch entsprechend zu verdienen.» Kapital als Motor, um die Wirtschaft anzutreiben und damit noch mehr Kapital anzuhäufen. Ein Perpetuum mobile. Doch vorerst ist er froh, wenn sein dickes Portefeuille sieben bis neun Prozent Rendite einbringt. Mit einem hohen Anteil an Cash, Equity, Junk Bonds und Hedge-Fonds hofft er auf eine Rendite von rund 8 Prozent. «Die nächsten 10 Jahre an der Börse werden nicht mit den letzten 10 zu vergleichen sein», sagt er.
Langfristig rechnet Aegerter für sein Kapital mit einer Performance von 14 Prozent – aber nur, wenn Geld aus dem Armada-Venture-Business zurückkommt. «Das ist im Vergleich zum Vorbild Warren Buffet mit seinen 23,8 Prozent über 30 Jahre immer noch bescheiden», rechnet der Risiko-Kapitalist vor. Dabei geht es ihm bei den vielen Millionen weniger um das grosse Geld als um den ganz besonderen Kitzel, unternehmerisch etwas Neues zu wagen und damit auch zu gewinnen: «Ich möchte als Parallel-Unternehmer den grossartigen Kick des Ariba-Deals noch viele Male erleben.»

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