Wie gesund bin ich?

Wie gesund bin ich?

Wer sich bewegt, ausgewogen ernährt und den Stress bekämpft, kann Krankheiten vermeiden. Den Wert der Gesundheit entdecken jetzt auch Arbeitgeber.

Und das soll gesund sein? Der Mann schwitzt und schnauft, hastet und hetzt. Er saugt den Sauerstoff, nach dem seine Muskeln schreien, durch die Maske über Mund und Nase und presst die verbrauchte Luft zurück durch den Plastikknebel. An dessen Innenseite perlt schon das Kondenswasser. Brust und Schultern umschliessen Gurte, sie verankern Elektronik für 50 000 Franken auf dem Rücken. Unter dem T-Shirt spannt sich ein Riemen um den Oberkörper, der jeden Herzschlag registriert. Die grossartige Alpenkulisse von Sankt Moritz lässt er – derart ausgerüstet – weitgehend unbeachtet an sich vorbeiziehen.

Doch tatsächlich könnte Rolf Herzog wenig tun, was gesünder wäre: Der 54-Jährige sucht unter Aufsicht des Mailänder Sportarztes Frédéric Peroni nach dem Punkt, an dem er seinen Körper optimal trainiert. Nicht optimal, um Weltrekorde zu brechen, sondern optimal, um gesund zu leben. Das Gerät auf dem Rücken bestimmt, in welchem Verhältnis eingeatmeter Sauerstoff und ausgeatmetes Kohlendioxid stehen. Kommen beide in die Balance, dann hat der Läufer sein Tempo gefunden. Dreht er in Zukunft mit dem gleichen Puls langsame Runden um den See oder durch den Wald, dann sinkt der Blutdruck, der Körper verbrennt Fett besser. Dann kommt er nicht abgekämpft nach Hause, sondern fast erfrischt.

Die aufwändige Untersuchung mit dem Spiro-Ergometer zeigt, wie wenig es braucht, um sich gesund zu halten. Zwar ist sie sonst eher Spitzensportlern vorbehalten. Doch Ueli Schweizer, der bei «Gut Training» in Sankt Moritz mit Peroni zusammenarbeitet, sagt: «Freizeitsportler brauchen diesen Test mehr als Leistungsathleten. Die meisten wissen ja gar nicht, wie sie trainieren sollen, und pumpen sich aus Ignoranz völlig aus.»

Die Unwissenheit, was denn nun gesund sei, reicht weit über den Sport hinaus. Auch bei anderen Verhaltensweisen, die die Gesundheit beeinflussen, wie Ernährung und Stressabbau, wartet die Forschung mit neuen Erkenntnissen auf. Selbst die Verhältnisse im Betrieb klopfen sie auf ihre gesundheitliche Wirkung ab.

Doch bei der Bewertung der Gesundheit klaffen subjektive Wahrnehmung und objektive Diagnosen weit auseinander. 1997 sagten zum Beispiel zwei Drittel der Schweizer, Gesundheit sei für sie das Wichtigste im Leben. Rein subjektiv mag sich ihr Anspruch sogar erfüllt haben. 86 Prozent der Männer und 80 Prozent der Frauen bezeichnen ihre Gesundheit als gut oder gar ausgezeichnet. Auch die Lebenserwartung ist hoch: 82 Jahre bei Frauen und 75 bei Männern. Nur in Japan, Island, Kanada und Schweden leben die Menschen länger. Zudem, sagt Felix Gutzwiller, Präventivmediziner aus Zürich, sind viele Messwerte für Gesundheit freundlicher als in den Nachbarländern: «Wir sind halt ein reiches Land und haben ein gutes Medizinsystem, kombiniert mit der schon etwas mediterranen Lebensweise.»

Doch objektiv sind die Messwerte nicht so gut. An Diagnosen verzeichnet die Statistik:
Rückenschmerzen plagten im letzten Monat 45 Prozent der Erwachsenen;
zu viel Cholesterin haben 33 Prozent;
überhöhten Blutdruck 20 Prozent;
Übergewicht 35 Prozent;
Stress bei der Arbeit haben 25 bis 30 Prozent; an daraus folgenden Störungen etwa des Schlafs leiden wohl 50 Prozent.

Auch die Lebensweise liesse sich verbessern: Einer von drei Schweizern über 15 raucht. Zwei von fünf sagen, sie gerieten bei körperlicher Bewegung nie ins Schwitzen. Jeder Dritte achtet nicht auf seine Ernährung, und daher konsumiert der Durchschnittsschweizer zu viel Fett und zu wenig Obst und Gemüse. Und 22 Prozent leben mit der Einstellung, vor allem Vererbung und Schicksal entschieden über ihre Gesundheit.
Beim Rest scheint sich herumgesprochen zu haben, dass auch das eigene Verhalten eine Rolle spielt. Doch die meisten haben noch die wenig lebensfrohe Formel «Gesundheit ist gleich Hunger plus Schweiss» im Kopf. Sie verkürzt den Wissensstand auf groteske Weise. «Gesundheit muss man ganzheitlich sehen», sagt – im Jargon der Unternehmensberater – Karin Albrecht aus Zürich, die für Firmen Kurse zum «Health Management» organisiert. «Neben Bewegung und Ernährung gehört Entspannung dazu, aber auch Gefühl und Geist müssen wir betrachten.» Esther Räz, bei der Genossenschaft Migros Aare für Gesundheitsförderung zuständig, ergänzt: «Auch die Arbeitswelt gehört zum gesunden Leben. Chefs sind verantwortlich für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter.»

Je umfassender in den letzten Jahren das Bild von Gesundheit geworden ist, desto einfacher wurden die konkreten Empfehlungen – besonders beim Sport. Doch bei den meisten Hobbysportlern ist das noch nicht angekommen. Ueli Schweizer, der Sportlehrer aus Sankt Moritz, etwa bekam nach einem Seminar bei einem deutschen Computerhersteller zu hören: «Sie sind der Erste, der uns gesagt hat, dass wir uns nicht quälen müssen.»
Wer gesundheitlich vom Sport profitieren will, muss sich subjektiv unterfordern. Sein Körper darf nicht auf die Energiewirtschaft umschalten, die Sprinter beflügelt. Stattdessen müssen die Muskeln ihren Bedarf mit dem Sauerstoff decken, der bei jedem Atemzug in den Körper strömt. «Aerober Stoffwechsel» nennen das die Fachleute, im Gegensatz zum anaeroben, bei dem der Organismus hastig seine Reserven verbraucht.

Die Lunge muss jetzt mehr Kohlendioxid hinauspressen, als sie an Sauerstoff aufnimmt. Dabei schnellt im Blut der Laktatspiegel in die Höhe. Der Überschuss dieser Milchsäure macht keinen Muskelkater, wie viele glauben, aber verhindert, dass sich Herz und Kreislauf auf die Anstrengung einstellen. Nur bei aerober Belastung nimmt die Ausdauer zu, der Blutdruck ab.
Idealerweise wird der Puls, an dem der aerobe in den anaeroben Stoffwechsel umschlägt, bei allen so genau gemessen wie bei Rolf Herzog mit der Atemmaske. Doch es hilft auch schon eine Faustregel: Beim Laufen oder Velofahren muss sich der Sportler noch unterhalten können und nach dem Pensum meinen, er schaffe noch 30 Minuten mehr.
Ausser beim Sport herrschen beim Essen die grössten Wissenslücken. «Besonders junge Männer verstehen eher wenig von gesunder Ernährung», sagt Sandra Kündig, die sich beim Institut für Arbeitsmedizin auf dem Badener ABB-Gelände um betriebliche Gesundheitsförderung kümmert. Manche Ärzte verspotten bereits den Vitaminmangel männlicher Singles als «Junggesellen-Skorbut».

Sandra Kündig hat daher eine Art modernen «Gabeltest» ersonnen. Zwar hängt davon nicht die Karriere ab, wie in alten Zeiten, als die Kandidaten den richtigen Wein zu Eglifilet oder Hirschpfeffer aussuchen mussten. Aber die Beraterin erklärt den Jung-Managern beim Businesslunch die Grundzüge gesunder Ernährung. Dazu stellt sie etwa ein kleines Fläschchen mit Öl auf den Tisch: «Schauen Sie, so viel Fett ist in einem Gipfeli. Sie können das natürlich essen, aber …», und lässt dann den Satz bedeutungsschwanger im Raum hängen.
Dass diese Art von Fortbildung überhaupt nötig ist, hat auch mit den verwirrenden, widersprüchlichen Empfehlungen zu tun, die in den letzten Jahren durch die Gazetten geisterten. Doch langsam zeigt sich ein einheitliches Bild: Im Juni 1999 haben sich vier der wichtigsten US-Gesundheitsorganisationen auf eine gemeinsame Empfehlung geeinigt, deren Einhaltung vor Krebs wie auch vor Herzleiden, Diabetes und Übergewicht schützen soll. Ähnliche Tipps geben Schweizer Organisationen. Gesund ist demnach eine abwechslungsreiche Kost mit fünf Portionen Obst und Gemüse über den Tag verteilt. Kräftig gefärbte Sorten enthalten viele der schützenden Substanzen, die neben Vitaminen in Pflanzenprodukten entdeckt worden sind. Blasse Arten verbessern dagegen höchstens die Flüssigkeitsbilanz.

Auch über Fett haben die Forscher viel gelernt: Eier dürfen wieder massvoll genossen werden, obwohl sie viel Cholesterin enthalten. Trotzdem treiben sie dessen Spiegel im Blut weit weniger in die Höhe als gesättigte Fettsäuren etwa in der Butter. Kein Grund also, sie vom Speiseplan zu bannen. Auch Fleisch wird rehabilitiert – wegen des Eiweissgehaltes, der, laut einer Studie an 80 000 Krankenschwestern in den USA, vor Herzleiden schützt. Selbst Nüsse haben ein besseres Image, weil sie die richtige Sorte Fett enthalten, nämlich einfach-ungesättigte Fettsäuren.
Das dritte Gesundheitsthema, bei dem sich Wissenslücken zeigen, ist Stress. Während Laien ihn oft mit Hektik gleichsetzen, neigten Forscher lange dazu, allein die grossen Unglücks- und Glücksfälle des Lebens als Stress zu betrachten: Jobverlust, den Tod des Lebenspartners oder den Lottogewinn. Beide Gruppen unterschätzten damit zum einen die gehässigen Kleinigkeiten wie Parkplatzsuche und Schlangestehen am Postschalter. Zum anderen ist den Wissenschaftlern erst vor kurzem aufgegangen, dass Stress sich gleichsam tarnt: Er verändert die Wahrnehmung so, dass sich der Geist unbelastet glaubt, während der Körper immer heftiger reagiert. Mit jedem Tag der Woche löst der morgendliche Stau grössere Hormonspritzen aus; neutrale Ereignisse, etwa wenn das Papier im Kopierer alle ist, wachsen an zur persönlichen Bedrohung.

Solche Erkenntnisse zeigen, wie wichtig es ist, Stress an der Wurzel zu be-kämpfen. «Rechtzeitige Entspannung ist entscheidend», sagt die Zürcher Beraterin Karin Albrecht, die Teilnehmer ihrer Seminare auf imaginäre Reisen durch den Körper schickt, bei denen sie konzentriert ihren Atem beobachten. «Wer einmal gelernt hat, den Stress zu begrenzen», sagt auch die Münchner Therapeutin Angelika Wagner-Link, «verliert die Toleranz dafür, so unter Druck zu stehen. Er erkennt Stress schneller und kann gleich etwas dagegen tun.»

Welche Entspannungstechniken helfen und in welcher «Dosis», ist bei jedem Menschen anders. Beim einen reicht der Spaziergang in der Mittagspause, der andere braucht regelmässiges autogenes Training. Langfristig kann auch ein so genanntes Ressourcen-Management zur Stressreduktion beitragen. Laut Esther Räz von der Migros Aare bewirkt diese Bestandsaufnahme früherer Ziele und heutiger Ergebnisse oft erstaunliche Veränderungen: «Ein Teilnehmer erinnerte sich plötzlich, dass ihm seine Tochter seit Monaten wegen eines neuen Velos in den Ohren lag», erzählt sie. «Das hat er dann schnell besorgt, und jetzt verbringt er mehr Zeit mit seiner Familie und bewegt sich dabei auch noch – auf Radtouren.»

Stress am Arbeitsplatz ist auch für Firmen der Anlass, über Gesundheitsförderung nachzudenken. Denn die Belastung der Mitarbeiter hat in den letzten Jahren durch Fusionen, Personalabbau und Globalisierung enorm zugenommen. Um die Kosten, die Krankheit und Fluktuation auslösen, in Grenzen zu halten, versuchen vornehmlich grosse Firmen, «die Mitarbeiter für ihre Gesundheit zu sensibilisieren», sagt Urs Bracher, Leiter der Pensionskasse der Credit Suisse.

Darum hat die Bank von 1996 bis 1998 den so genannten Check-Bus von Standort zu Standort geschickt: Gut ein Drittel der etwa 25 000 Mitarbeiter hat dort Blutdruck und Blutbild bestimmen, Gewicht und Fitness analysieren lassen. Bei Älteren wurden auch die Halsschlagader auf Verengungen und die Knochen auf Osteoporose untersucht. Ob sich die Untersuchung auch wirtschaftlich gelohnt hat, kann Bracher nicht sagen: Seine Bank führt keine Absenzen-Statistik.
Daneben unterhält die Credit Suisse in den grossen Städten Sport- und Freizeitanlagen. Auch Jörg Peier, der das CS-Areal auf dem Zürichberg leitet, bemerkt, wie die Arbeitsbelastung der Banker gewachsen ist: «Unter 50 Stunden pro Woche kommen selbst bei einfachen Sachbearbeitern wenige davon. Kurse und Freizeitangebote um halb sieben beginnen für die zu früh.» Am Arbeitszentrum im Albisgütli gibt es darum auch in der Mittagspause Yoga und Jazzgymnastik.
Peier folgt einem breiten Verständnis von Gesundheit: Neben Fussball, Tennis oder Schwimmen können auch Kurse in Weindegustation, Kochen, Malen, ja selbst Schminken und Schuhpflege belegt werden. Doch all diese Angebote bleiben auf der individuellen Ebene, strukturelle Veränderungen in der Firma, sagt Peier, seien kaum durchzusetzen.

Präventivmediziner kennen solche Klagen gut. «Neben den Verhaltensweisen müssen wir auch die Verhältnisse verbessern», fordert etwa Felix Gutzwiller. «Der Einzelne kann schliesslich gar nicht alles selber ändern, was seine Gesundheit beeinträchtigt.» Sandra Kündig ergänzt: «Der Vorgesetzte ist für die Gesundheit wichtiger als der Hausarzt. Wenn der Abteilungsleiter keine Sozialkompetenz hat, dann haben die Mitarbeiter gute Chancen, auf die Dauer krank zu werden.»
Sandra Kündigs Engagement bei ABB bleibt daher nicht beim subventionierten Sport in der Mittagspause stecken. Sie hat die seltene Chance, an den Strukturen zu kratzen, ihre Ideen in die Schulung von Führungskräften einzubringen, etwa bei den «Kamingesprächen», die sie zusammen mit ihrem Chef, dem Betriebsarzt Dieter Kissling, veranstaltet. Hier ermuntert sie die Teilnehmer, darauf zu achten, wie es ihren Mitarbeitern geht. Oft fragen die Jung-Manager zunächst besorgt: «Ist das noch ein Glöckchen, das ich neben dem täglichen Geschäft läuten muss?» Doch Sandra Kündig erklärt ihnen, dass es zwar Zivilcourage und Fingerspitzengefühl braucht, einen Mitarbeiter anzusprechen, dessen Verhalten sich verändert hat. «Aber mehr Zeit muss es nicht kosten. Wenn der Mann oft fehlt oder ganz ausfällt, haben die Führungskräfte noch viel mehr damit zu tun.»

Mit Nächstenliebe hat diese Art der Gesundheitsförderung wenig zu tun; mögliche Einsparungen, besonders bei Fehlzeiten, motivieren die Firmen. Selbst bei der Migros, wo seit der Gründung die Gesundheit der Mitarbeiter eine grosse Rolle spielt, muss Esther Räz der Geschäftsleitung belegen können, dass sich ihre Arbeit rentiert: «In zwei Jahren haben wir 1,5 Millionen Franken direkte Einsparungen erzielt», sagt sie. «Wenn es den Mitarbeitern gut geht, geht es auch der Firma gut.»

Auch Sandra Kündig verweist darauf, dass um drei Prozentpunkte reduzierte Fehlzeiten einer ABB-Gesellschaft mit nur 260 Mitarbeitern Kosten von 780 000 Franken erspart haben. «Früher hat die Medizin gefragt: Macht Arbeit krank?», sagt Claus Wagner, bei ABB für das «menschliche Kapital» zuständig, «heute fragt sie: Erhält Arbeit gesund?»

Bewegung, Ernährung, Stress und Arbeitsbedingungen: Die Gesundheit hängt von sehr vielen Faktoren ab. Und obwohl die Forscher die Anforderungen heute recht genau formulieren können und sie beim Sport drastisch zurechtgestutzt haben, besteht die Gefahr, dass sich der Einzelne erschlagen fühlt durch die Fülle von Tipps – und gar nichts mehr tut.
Diese gedankliche Blockade versucht ein Konzept zu durchbrechen, das in den USA ersonnen wurde, die Wellness. Das Wort ist inzwischen vielfach kommerziell missbraucht worden, aber besagt im Kern, dass auch kleine Schritte wertvoll sind und mit mehr Wohlbefinden belohnt werden. Statt des Sportprogramms reicht anfangs der Entschluss, nicht den Lift, sondern die Treppe zu benutzen. Statt die Diät völlig umzustellen, genügt der Obstteller auf dem Schreibtisch. Statt vor Tagesanbruch Yoga-Übungen zu machen, langt die fünfminütige Beobachtung des Atems in der Mittagspause.

Entscheidendes Konzept der Wellness ist die «Selbstverantwortung». Die kleinen Schritte und der damit verbundene Genuss schärfen die gestörte Eigenwahrnehmung: Jeder erkennt mit der Zeit von selbst, wie viel Bewegung, welche Ernährung ihm gut tut und wann er Entspannung braucht. Nicht zufällig sagt auch Felix Gutzwiller, der wichtigste Punkt in einem Programm für gesünderes Leben sei – Lebensfreude.

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