Staatstrauer in Katmandu

Nepal

Kronprinz in kritischem Zustand

Nepal hat am Sonntag um die Opfer des Massakers am Königshaus getrauert. König Birendra, seine Frau und sechs weitere Personen kamen am Freitagabend ums Leben. Noch nicht endgültig geklärt ist, ob es sich dabei um einen Unfall handelte oder ob Kronprinz Dipendra der Täter ist.

Mehrere tausend Nepalesen haben sich am Sonntag vor dem Königspalast in Katmandu versammelt. «König Birendra war unser Vater, ein Symbol der Einheit des Landes», sagte einer der Trauernden. Fast alle Läden in der Hauptstadt Katmandu blieben geschlossen. Das Innenministerium ordnete eine zweiwöchige Trauerzeit an, in der keine Familienfeste stattfinden sollen. Die Regierungsbeamten rasierten sich auf Anordnung des Ministeriums als Zeichen der Trauer ihre Haare ab.

Acht Mitglieder der Königsfamilie getötet

Der König und sieben weitere Familienmitglieder waren am Freitagabend erschossen worden. Der Innenminister hatte Kronprinz Dipendra für die Tat verantwortlich gemacht, der die Waffe auch gegen sich selbst gerichtet haben soll und seither im Koma liegt. Der neue Regent, Dipendras Onkel Gyanendra, sprach dagegen von einem tragischen «Unfall». Es sei zu einer plötzlichen und unerwarteten explosionsartigen Entladung automatischer Waffen gekommen.

Kronprinz klinisch tot?

Der 29-jährige Kronprinz Dipendra befindet sich in einem «sehr kritischen Zustand», wie seine Ärzte am Sonntag mitteilten. Inoffiziell hiess es, er sei bereits klinisch tot und die Körperfunktionen könnten nur durch medizinische Apparate aufrechterhalten werden.

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