Geschäfte mit und auf dem Netz

Die Zeiten, da ein Computer und minimale Programmierkenntnisse reichten, um sich Web-Designer zu nennen, sind endgültig vorbei. Wer ins Geschäft einsteigen will, muss von Anfang an professionelle Dienstleistungen erbringen und vor allem auch über ein genügend grosses Finanzpolster verfügen. Das Jahr 1999 ist für alle, die schon im Geschäft aktiv sind oder es noch werden wollen, entscheidend. Jetzt beginnt sich das Internet als Kommunikations-, Marketing- und Verkaufskanal definitiv zu etablieren; jetzt werden die Karten verteilt, welche Unternehmen im Markt die Führungsrolle übernehmen.

Wer sich dabei nicht auf seine Kernkompetenzen besinnt und einen Gemischtwarenladen führt, der wird es schwer haben, seine Kunden bei der Stange zu halten. Nur wer innovative und vor allem professionelle Internet-Lösungen und clevere Schnittstellen zu den in den firmeneigenen Datenbanken vorhandenen Informationen anbietet, kann sich im Markt behaupten. Mit Geld allein lässt sich heutzutage keine Web-Agentur aus dem Boden stampfen. Breites Know-how ist gefragt. Doch die dafür nötigen Web-Spezialisten sind hierzulande ausgesprochene Mangelware. Der Markt ist extrem ausgetrocknet.

Das ist mit ein Grund, dass eine Firma wie die Basler Bidule in den USA eine Tochterfirma gegründet hat und künftig vor allem in Übersee wachsen will. Das Unternehmen will nicht zuletzt vom Potential der dortigen Experten profitieren. Ein Ansatz, der besticht. Obwohl die Firmen für die Akquisition neuer Aufträge vor Ort aktiv sein müssen, ist das Internet-Business ein globales Geschäft. Wo auch immer auf der Welt die Web-Spezialisten eines Betriebs arbeiten, sie sind über den Daten-Highway eng mit dem Management vernetzt.

Mit Internet-Dienstleistungen Business zu machen, ist die eine Seite. Gerade das globale Netzwerk Internet ist für die hiesigen High-Tech-KMU eine riesige Chance. Sie werden durch den kleinen Heimmarkt in ihrer Entwicklung behindert. Der Daten-Highway öffnet ihnen nun den Zugang zu allen Märkten auf dieser Welt. Da gilt es, das interaktive Medium als schnellen und uneingeschränkten Marketingkanal zu nutzen und nach Möglichkeit auch direkt über das Netz Geschäfte zu generieren.

Die eigene Homepage ist nicht mehr nur eine Frage des Images, sondern wird zum zentralen Erfolgsfaktor. Da genügt es längst nicht mehr, einfach den Firmenprospekt im Web abzubilden. Jeder KMU-Chef muss sich fragen: «Wie kann ich mit dem Internet neue Geschäfte generieren?» Dafür müssen aber auch die internen Kommunikationsstrukturen analysiert und angepasst werden. Über geschlossene Systeme wie Intranet und Extranet versorgen innovative Firmen ihre Mitarbeiter und Aussendienstmitarbeiter kostengünstig und effizient mit den firmeneigenen Daten. Auch Direktverkäufe gilt es über das Netz abzuwickeln.

Und spezielle Angebote wie Hotline, Help-Tools und Fernüberwachungen von High-Tech-Maschinen garantieren weltweit einen guten Service und dienen der Kundenbindung.

Ein professioneller Auftritt im Netz hat aber seinen Preis. Gratis ist das Internet nur für die Surfer. Je mehr interaktive und individuelle Lösungen gefragt sind und Schnittstellen zu bestehenden Datenbanken erstellt werden müssen, desto kostspieliger wird die Angelegenheit. Doch wenn die KMU den Daten-Highway als globale Vermarktungsplattform nutzen, ist im Verhältnis zu konventionellen Aufwendungen beispielsweise für den Export eine Internet-Präsenz geradezu günstig.

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